Tarifvertrag katholische krankenhäuser nrw

Die Gewerkschaft Kirche und Diakonie, die gemeinsam mit Verdi Vereinbarungen mit kirchlichen Gremien abschließt. Im Sommer 2009 veröffentlichte das USCCB Committee on Domestic Justice and Human Development eine Reihe von Leitlinien für organisierte Arbeitskampagnen in katholischen Gesundheitseinrichtungen. Die US-Bischöfe waren nicht die Einzigen im zwölfjährigen Prozess, um das Dokument zu erstellen. Zu den Unterzeichnern von Respecting the Just Rights of Workers: Guidance and Options for Catholic Health Care and Unions gehören die Führung des AFL-CIO, SEIU und AFSCME sowie die CEOs der Catholic Health Association und Catholic Healthcare Partners. Das Dokument, das aus einer pro-labor-Basis in der katholischen Soziallehre argumentiert, bietet einen eigenen Rahmen für katholische Krankenhäuser, um Arbeitskampagnen zu adressieren. 7. Eine katholische Gesundheitseinrichtung muss ihre Mitarbeiter respektvoll und gerecht behandeln. Diese Verantwortung umfasst: gleiche Beschäftigungsmöglichkeiten für alle, die für diese Aufgabe qualifiziert sind, unabhängig von Rasse, Geschlecht, Alter, nationaler Herkunft oder Behinderung; einen Arbeitsplatz, der die Mitbestimmung der Arbeitnehmer fördert; ein Arbeitsumfeld, das die Sicherheit und das Wohlbefinden der Mitarbeiter gewährleistet; gerechte Entschädigung und Leistungen; und die Anerkennung des Rechts der Arbeitnehmer, sich zu organisieren und kollektiv zu verhandeln, unbeschadet des Gemeinwohls. Kürzungen der öffentlichen Mittel durch die Länder und die Umstellung auf ein fallbasiertes Flachgrund-Renumerationssystem (G-DRG-System) im Jahr 2002 führten zu einer Privatisierungswelle der öffentlichen Krankenhäuser (Schulten/Böhlke 2009) und zu einem Rückgang der Zahl des Pflegepersonals ohne Ärzte.

(Expertenkommission Pflege 2007). Im Jahr 2008 lag das Krankenhauspersonal pro 1.000 Patienten unter dem OECD-Durchschnitt. Die Arbeitsbedingungen des Pflegepersonals verschlechterten sich (InEK 2010). Dies führte zu Einstellungsproblemen, woraufhin 2009 ein Krankenhausreformgesetz verabschiedet wurde. Dieses Gesetz sah ein dreijähriges Förderprogramm zur Einstellung von Pflegepersonal vor. Bei den privaten Krankenhaus- und Klinikbeschäftigten gibt es eine Rahmenvereinbarung von BDPK und DHV/medsonet über die Arbeitszeit und das Renumerationssystem, aber in den meisten deutschen Regionen gibt es keine Lohnvereinbarungen für mehrere Arbeitgeber. Nur wenige Regionalverbände der BDPK haben Tarifverträge mit ver.di oder DHV/medsonet abgeschlossen. Die Vereinbarung von 2009 von bayernlig und ver.di sah eine Gehaltserhöhung von 3 %, die Wiedereinstellung flexibler Arbeitszeitregelungen und die Bereitstellung von Freizeit- und Arbeitszeitgutschriften im Austausch für Bereitschafts- und Bereitschaftsdienste vor. Jefferson Hodge ist römisch-katholisch und Mitglied der Demokratischen Sozialisten von Amerika. Er lebt mit seiner Frau und seinem Sohn in East Tennessee. Katholische Gesundheitseinrichtungen ignorieren die Rechte der Arbeitnehmer Eine neue Situation entstand 2009, als der Arbeitgeberverband Pflege gegründet wurde.

Nach einem Monat schloss diese Organisation “einen branchenübergreifenden Tarifvertrag mit DHV/medsonet (gegründet 2008) für Hilfspflegekräfte. Das Abkommen soll 38.000 Personen umfassen. Die Lohneinheit der weltlichen Wohltätigkeitsorganisation Arbeitwohlfahrt, Arbeitgeberverband AWO Deutschland, ist ein Vorgänger der 2004 aufgelösten AWO-Bundesarbeitgeberorganisation. Tarifverträge des neuen Arbeitergeberverbandes sind für regionale und lokale AWO-Mitgliedsverbände nicht mehr bindend. Papst Franziskus hat kürzlich bei einem Treffen italienischer Gewerkschafter argumentiert, dass es “keine gute Gesellschaft ohne eine gute Union” gebe. Sein Vorgänger Benedikt XVI. forderte in seiner abschließenden Enzyklika Caritas in seiner abschließenden Enzyklika Caritas in veritate, die Förderung von Arbeitsorganisationen “heute noch mehr als in der Vergangenheit” zu ehren.